Turnen und Sport Ausgabe September
TV Santenberg - Viel Spass Santenberg CupAm Sonntag 10.9. wurde zum 34. Mal der Santenberg Cup ausgetragen.
Dieser Anlass für die breite Bevölkerung besteht aus den
80m-Schülerrennen, dem Pföderi-Rennen für die Kleinsten, der
Plauschstafette für die Dorfvereine, ein Walking-Event und den Game Cup
für Jugi-Riegen.
Autor: Harry Bättig
Korbball NLA DamenMedaillenträume der Pfaffnauerinnen geplatztNoch vor den letzten 5 Spielen lagen die Pfaffnauerinnen auf dem Silbermedaillenplatz in der Schweizer Meisterschaft der NLA im Korbball. Doch am Schluss fehlte die notwendige Portion Glück, die psychische Stärke und sogar auch konditionelle Mängel waren sichtbar. Noch vor Beginn der Meisterschaft im Mai 2006 waren die Ziele mit dem 6. Schlussplatz hoch gesteckt. Doch die Spielerinnen gewannen Punkte um Punkte, so dass vor den letzten 2 Spieltagen sogar der Vize-Schweizermeistertitel in Reichweite lag. Aufgrund des misslichen Wetters im August musste nun am Samstag die 5. Runde und am Sonntag die 6. und somit letzte Runde gespielt werden. Am Samstag galt es, 3 Punkte aus der Vorrunde zu verteidigen. Das erste Spiel gegen Tegerfelden war ziemlich ausgeglichen. So konnte zwar Pfaffnau mit schönen Toren auch mal in Führung gehen. Dies letztmals ca. 30 Sekunden vor Schluss. An den Sieg war schon gedacht, als Pfaffnau in den letzten 5 Sekunden gegen sich einen Penalty gepfiffen bekam. Tegerfelden packte diese Chance und verwertete nach Spielende den Strafstoss zum 9:9 Unentschieden. Einen schwächeren Start musste die Mannschaft gegen Satus Urtenen Schönbühl (SUS) hinnehmen. SUS lag schon bald mit 3 Körben in Führung. Doch auch in diesem Spiel, wie am ganzen Wochenende, gaben die Pfaffnauerinnen nie auf. Sie kämpften sich in diesem Spiel zurück und erreichten eine halbe Minute vor Spielende den Ausgleich. Doch auch in diesem Match war das Glück nicht auf ihrer Seite. So konnte SUS in den letzten Sekunden mit einem glücklichen Distanzkorb zum 10:9 beide Punkte für sich gewinnen. Mit einem Punkt gaben sich die Spielerinnen am Samstag nicht zufrieden. So kämpften sie im letzten Match gegen Deitingen nochmals um die Punkte. In der Halbzeit konnte sogar ein gutes 6:5 für sich gebucht werden. Doch plötzlich schlich Unruhe ins Team. Zu nervös spielten die Korbballerinnen aus Pfaffnau und verloren zu früh die Geduld. Deitingen wusste dies auszunutzen und schoss so Korb um Korb. Letztlich gewann Deitingen verdient mit 14:9 in diesem zuerst ausgeglichenen Match. Die Ausbeute mit einem Punkt am Samstag war sehr karg. Doch mit einer guten Spielrunde am Sonntag lagen die Medaillenplätze noch immer in Reichweite. Am Sonntag hiess der erste Gegner Täuffelen. Von Beginn war dieses Spiel sehr umkämpft; da für beide Teams die Medaille in Griffnähe war. Doch auch dieser Match ging letztendlich ganz knapp mit 7:6 verloren. Das Glück des Tüchtigen war den Pfaffnauerinnen leider nicht hold, wurden doch heikle Schiedsrichterentscheidungen, vor allem in diesem Match, gegen die Hinterländerinnen gefällt. Die Hinterländerinnen gaben nicht auf. Gegen Moosseedorf musste der Sieg her. Die Spielerinnen erwischten einen guten Start und führten schon bald mit 2:0. Doch geschenkt gibt's leider nichts. Oder doch? So führte der Schiedsrichter nach Spielmitte plötzlich ein anderes Resultat und strich den Pfaffnauerinnen einen vorher gültigen Korb. Leider konnte in diesem Falle nicht auf Fairplay des Gegners gezählt werden. Die Diskussion um das Resultat brachte die Pfaffnauerinnen während des Spiels zur Unkonzentriertheit. Aber von Aufgeben war auch hier nicht die Rede. Die Korbballerinnen erkämpften sich trotz der unglücklichen Intervention des Schiedsrichters ein mehr als verdientes 6:6 Unentschieden. Die Medaillenträume waren geplatzt. Wieder nichts mit der so begehrten
Medaille an den Schweizer Meisterschaften. Aber auf das letzte Spiel
konnten sich die Hinterländerinnen freuen. Sie spielten nämlich gegen
den alten und neuen Schweizer Meister Bachs. Das Spiel war hart, aber sehr
fair. Auch in diesem Match spielten die Pfaffnauerinnen ihr Spiel und
kamen während der 40 Minuten zu guten Chancen und schön herausgespielten
Körben. So resultierte für die Korbballerinnen aus Pfaffnau (und Umgebung) an diesem Sonntag wieder nur einen Punkt. 6 Matches à 40 Minuten an zwei Tagen strapazieren natürlich sehr. Die konditionellen Mängel waren aber leider nicht zu übersehen. Da das Feld vom 2. - 8. Platz der NLA sehr eng beieinander lag, stürzten die Pfaffnauerinnen auf der Tabelle vom 3. auf den 8. Platz ab. Schlussendlich war zwar der anvisierte Rang nicht erreicht worden, doch das Verpassen der Medaille gilt es auf jeden Fall mehr zu Verschmerzen. Auszug aus der Rangliste:1. Bachs (Schweizer Meister) 31 Punkte / 2. Täuffelen BE 22 P/3.
Moosseedorf BE 20 P/ 4. Deitingen 20 P/ 5. SUS BE 19 P/ 6. Tegerfelden 19
P/ 7. Krauchthal 18 P/ 8. Pfaffnau 17 P/ 9. Wettingen 12 P / 10. Bümpliz
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