1. Lauf des Jugendcross-Cup 2003 in InwilEisige Kälte und steinharter Boden am AuftaktrennenAm Auftaktrennen des Jugendcross-Cup 2003 der Sport Union Luzern/Unterwalden beteiligten sich am 11. Januar in Inwil rund 360 Laufbegeisterte. Bisher umfasste der Jugendcross-Cup drei Läufe; neu werden vier Läufe angeboten, einer davon wird vom Leichtathletikverband (LA) Innerschweiz organisiert und bildet gleichzeitig die Innerschweiz. Crossmeisterschaft. Bei schwierigen Bedingungen liefen die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren je nach Altersklasse 1 bis 4 Kilometer. Auf dem übersichtlichen Rundkurs hatten die Läuferinnen und Läufer nicht nur gegen den frostigen Wind, sondern auch mit dem steinhart gefrorenen Boden zu kämpfen. Barbara Schnyder, Läuferriege KTV Neuenkirch, meinte nach dem Rennen: "Ich spürte beim Laufen die Hände und das Gesicht nicht mehr. Eigentlich laufe ich lieber auf aufgetautem Boden." Sprachs und stieg kurz darauf auf das oberste Podest (Siegerin Schülerinnen A). In den einzelnen Kategorien, wo bis zu 66 Läufer starteten (Schüler B), konnten die ab und zu vor Kälte tänzelnden Zuschauer spannende Positionskämpfe beobachten. Auffallend war die Dominanz des TSV Rothenburg, erkämpften seine LäuferInnen doch in zehn Kategorien sieben Podestplätze. Alle Teilnehmenden hatten natürlich ein Ziel: Eine gute Ausgangslage für die nächsten drei Wettkämpfe im Rahmen des Jugendcross-Cup 2003 zu schaffen. Nach wie vor werden drei Läufe gewertet, bei vier absolvierten Läufen erfolgt ein Streichresultat. Der zweite Lauf findet bereits am 26. Januar in Rothenburg statt. Routinierter Organisator Der TV Inwil als routinierter Organisator brachte diesen Crosslauf in Rekordzeit über die Bühne, was angesichts der Kälte bestimmt dem Wunsch aller Beteiligten entsprach. Nach dem Start der ersten Läuferinnen um 13.30 Uhr folgten die Sprints Schlag auf Schlag und um 16.20 Uhr fand bereits die Rangverkündigung statt. Den LäuferInnen wird vielleicht auch der Königskuchen am Inwilerlauf in Erinnerung bleiben. Im Ziel angelangt, durften sie nämlich ein Stück Königskuchen auswählen und pro Kategorie wurde ein König erkoren, der wiederum ein kleines Präsent entgegennehmen konnte. Eine sympathische Geste des Gastgebers! Text: Rita Galliker
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